ANFRAGE
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Einfach alles sehen!

Metallpartikel, Glasssplitter und weitere solide Fremdobjekte präzise erkennen? Mit der HEUFT eXaminer-Technologie geht noch viel mehr! Der zweite Teil der Serie über das einzigartige Röntgenverfahren fokussiert sein breites Anwendungsspekturm im Pharmabereich.

In der Food- und Getränkeindustrie ist sie kaum noch wegzudenken. Immer mehr Abfüller setzen auf Röntgentechnik, um Sicherheits- und Qualitätsmängel inline zu identifizieren. Gerade bei der Erkennung gefährlicher Fremdpartikeln geht damit viel mehr als nur eine Metalldetektion – und zwar unabhängig von Produkteigensignal und metallischen Verpackungsbestandteilen. Bei Pharmaproduzenten löste der Vorschlag, Arzneimittelsicherheit durch radiometrische Inspektion zu schaffen, dagegen häufig Stirnrunzeln aus. Empfindliche Medikamente zu bestrahlen, kann nun mal gewisse Risiken bergen! Zu groß war die Sorge, dass das deren Wirkweise beeinträchtigt oder unvorhersehbar verändert. Entsprechend gering fiel das Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten zur Röntgeninspektion in der Pharmabranche aus.

 

Wenig Strahlung, viele Anwendungen

Da brauchte es schon eine Alternative zum klassischen, permanent Strahlung emittierenden Zeilenscan: Die exklusiv bei HEUFT erhältliche gepulste Röntgentechnologie! Bei einer Strahlenbelastung weit unter den Grenzwerten erreicht sie eine beeindruckende Erkennungssicherheit. Nicht selten wird sogar eine sichere Röntgenuntersuchung von Aktiven Pharmazeutischen Inhaltsstoffen (API) möglich. Und das bei einer unglaublichen Vielfalt an Anwendungen! Denn die einzigartigen Röntgenblitzmodule der 21-CFR-Teil-11-konformen HEUFT eXaminer-Reihe lassen sich flexibel anordnen, so dass eine oder mehrere Inspektionen von der Seite her genauso realisierbar sind wie eine Top-Down-Anordnung oder auch eine gepulste radiometrische Messung von unten. Die Mehrfach-Blitz-Option stellt eine lückenlose Untersuchung besonders großformatiger Arzneiprodukte und Primärpackmittel sicher. Die Dual-Beam-Technologie mit gleich zwei optimal angeordneten Röntgenblitzern macht die Analyse zweier überlappender Einzelbilder möglich – und damit eine 3D-Rückbestätigung und Verfeinerung des Untersuchungsergebnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus.

Zu den Vorteilen der Röntgenblitzmodule zählt neben dem Strahlenschutz und der herausragenden Erkennungsgenauigkeit auch ihre Kompaktheit. Auf engstem Raum lassen sie sich integrieren – zum Teil auch direkt in die Verpackungsmaschine. Bestes Beispiel: Der HEUFT Syringer zur Inspektion von Fertigspritzen und Kanülen. Gleich nach dem Verpacken deckt er verbogene Nadeln und durchstochene Schutzhauben auf. Fehlende oder defekte Orginalitätsverschlüsse werden ebenso zuverlässig identifiziert wie Glassplitter oder Metallpartikel im Inneren und Beschädigungen an der Oberfläche der empfindlichen Injektionsinstrumente. Außerdem überprüft er ihren korrekten, vollständigen Zusammenbau.

 

 

Von der Kanüle bis zum Vial

Auf der ACHEMA 2018 wird die gepulste radiometrische Fertigspritzeninspektion live anhand des HEUFT eXaminer II XB vorgeführt, der eine Top-Down-Untersuchung unterschiedlichster Pharmaprodukte und Primärpackmittel realisiert. Hauptsächlich wird er auf der Messe aber Blister inspizieren und solide Fremdobjekte genauso klar sichtbar machen wie leere Kavitäten und defekte Tabletten. Zusätzlich übernimmt er die Anwesenheits- und Vollständigkeitskontrolle der Blister und Packungsbeilagen in der Faltschachtel. Die erwähnte Mehrfach-Blitz-Option sichert die Komplettinspektion übergroßer Erzeugnisse. Sind sie dagegen besonders klein, wird – mit geteiltem Transportband – die Simultanuntersuchung von zwei Produkten auf einmal möglich. So sind Leistungsbereiche von bis zu 2.400 Einheiten pro Minute drin.

Die Top-Down-Röntgenblitz-Technologie ist auch in den neuen HEUFT spotter II PHL integrierbar. Zusätzlich zur kamerabasierten Bördelkappen-, Seitenwand- und Bodeninspektion findet er so auch kleinste Metallpartikel, Glassplitter und weitere Objekte hoher Dichte sogar in intransparenten Produkten sowie Chips oder Cracks am Grund des Behälters. Eine doppelte radiometrische Seitenwandinspektion kleinerer Vials vollzieht der vollausgestattete HEUFT spotter II PHS, das Messe-Highlight auf der ACHEMA! Die Identifikation kleinster Fremdkörper gelingt damit sogar innerhalb des Lyo-Kuchens. Gleiches gilt für Produktinhomgenitäten und Verpackungsdefekte. Außerdem lassen sich damit erste Erkenntnisse zur richtigen Dosierung gewinnen, die sich durch den Einsatz optischer Technologien bzw. einer zusätzlichen Röntgenmessbrücke zur Füllstandskontrolle weiter präzisieren lassen.

 

 

Vom Fremdobjekt bis zum Defekt

Eine Kombination aus Kamera- und gepulster Röntgentechnologie bietet auch der HEUFT eXaminer II XOS. Beispielsweise in frisch befüllten Sirup- und Medizinalflaschen findet er damit Fremdkörper aller Art. Während besondere Optiken Fremdstoffe niedriger Dichte wie Fasern oder Folien identifizieren, verwirklichen die Röntgenimpulse zusätzlich auch eine präzise Glas-in-Glas-Detektion. Selbst von Behälterstrukturen wie dem Bodendom versteckte, und dadurch mit bloßem Auge nur schwer zu identifizierende  Partikel werden sicher identifiziert.

Zusätzlich erkennt die exklusiv bei HEUFT erhältliche Röntgentechnologie Form- und Größenabweichungen von Produkt und Verpackung, Verschlussfehler oder auch Sprühflaschen ohne Steigröhrchen bzw. mit defekten Handauflagen sowie zahlreiche weitere Sicherheits- und Qualitätsmängel. Mit minimaler Strahlung sichert sie so die volle Integrität und Verträglichkeit unterschiedlichster Arzneimittel – bei einer unglaublichen Vielfalt an Anwendungen!