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HEUFT-Röntgentechnologie Teil 1: Am Puls der Präzision

Was die nochmals optimierte Röntgentechnologie von HEUFT so einzigartig macht, ist, dass sie gepulst ist: Statt permanent durchzustrahlen, wird sie nur dann ganz kurz aktiviert, wenn sie wirklich gebraucht wird. Das Ergebnis: Eine herausragend hohe Erkennungsgenauigkeit bei unerreicht niedriger Strahlung.

Ein mitreißender Rhythmus in der Musik, eine quirlig-lebhafte Metropole, ein gesundes, kräftiges Herz: Wer so etwas beschreiben will, greift gerne auf das anschauliche Wörtchen „pulsierend“ zurück. Und tatsächlich ist der Begriff durchaus positiv besetzt: Wenn etwas pulsiert, strahlt es Energie aus. Es läuft nicht bloß zäh und träge, ohne besondere Highlights, daher. Vielmehr ist es treibend, vitalisierend und macht hellwach.

Etwas Pulsierendes wird also meist als etwas Besseres, Herausragendes wahrgenommen. Und tatsächlich nimmt es auch herausragend besser wahr. Jedenfalls, wenn es um die Röntgenerkennung von Fremdkörpern und Defekten bei unerreicht niedriger Strahlung geht. Genau deswegen ist sie auch gepulst, die Röntgentechnologie, die man nur bei HEUFT bekommt. Das heißt: Bei der Inline-Inspektion von Getränkeflaschen, Schokoriegeln oder Injektionsinstrumenten wird nicht ununterbrochen gestrahlt. Ganz im Gegenteil: Im Unterschied zu konventionellen Röntgenscannern, bei denen das stets der Fall ist, findet in 99 Prozent der Betriebszeit gar keine Emission statt.

Genau gepulst, exakt erkannt

Denn so lange wird überhaupt nicht geröngt – die Erkennung ist inaktiv! Nur dann, wenn‘s wirklich nötig ist, wird sie elektrisch aktiviert: Ganz genau in dem Moment, in dem ein zu untersuchendes Produkt die Inspektionsstation passiert. Dann kommt aber kein Strahl raus, sondern nur ein „Röntgen-Pulsschlag“ mit individuell regelbarer Intensität, der höchstens eine Tausendstelsekunde anhält. Ein durchschnittlicher Gewitterblitz dauert im Vergleich dazu fast 100 Mal so lang.

Die Belichtungszeit ist also äußerst kurz. Zusammen mit einer nochmals optimierten Empfänger- und Bildwandlertechnologie sowie lernfähiger Echtzeit-Bildverarbeitung sorgt das für eine herausragende Erkennungsgenauigkeit! Wo beim klassischen Zeilenscan Bewegungsunschärfen die Klarheit der Röntgen-Aufnahmen verwischen und zu identifizierende Objekte überdecken können, wenn die Bänder schnell laufen, wird der Produktstrom durch das Pulsieren regelrecht „eingefroren“: Schlieren und unscharfe Bereiche, die die Erkennung von Glassplittern, Metallteilchen oder Produktunvollständigkeiten beeinträchtigen, können gar nicht erst entstehen. Selbst in High-Speed-Linien, wo bis zu 1.200 Erzeugnisse pro Minute untersucht werden, macht das gepulste Röntgen kleinste Fehler klar sichtbar. Die hohe Bildqualität bleibt von der Produktionsgeschwindigkeit unbeeinflusst.

 

Individuelle Impulse statt ständiger Strahlung

Gegenüber dauerhaft aktiviertem Röntgen punktet die einzigartige Technologie zusätzlich mit ihrer Strahlensicherheit. Schließlich wird ja nicht lange gestrahlt, sondern nur ganz kurz gepulst: Wie feinste Nadelstiche werden die Röntgen-Impulse nur dann gesetzt, wenn es etwas zu inspizieren gibt. Und zwar elektrisch generiert – mit individuell steuerbarer Spannung, Länge und Intensität. Denn auch hier gilt: Qualität statt Quantität – für eine hohe Erkennungssicherheit braucht es nicht unbedingt auch eine hohe Strahlung. Ganz im Gegenteil. Die Intensität einer durchschnittlichen gepulsten Röntgenmessung unterschreitet den Grenzwert von 10.000 Gray, bis zu dem u.a. die Weltgesundheitsorganisation die Bestrahlung von Lebensmitteln als unbedenklich betrachtet, um mehr als das 600 Millionenfache. Und auch von der Kennzeichnungspflicht für bestrahlte Produkte sind die 0,000015 Gray eines Pulses weit entfernt: Für Pharmazeutika sind noch fast 7.000, für Lebensmittel sogar über 30.000 Mal mehr erlaubt. Und statt der für beide Sektoren zulässigen 10.000 liegt die Strahlungsenergie eines Pulses bei gerade einmal 70 Kilo-Elektronenvolt.

Unschlagbar niedrig ist auch die Strahlendosis. Mit lediglich zehn Mikrosievert pro Messung liegt sie um den Faktor 30 unter dem, was jeder Mensch täglich an natürlicher Radioaktivität allein über die Nahrung aufnimmt. Auf Langstreckenflügen liegt die Belastung sogar bis zu 900 Mal höher, bei einer medizinischen Röntgenaufnahme immerhin noch fast 200 Mal. Und auch, ob man ein Produkt einmal kurz mit der gepulsten Röntgentechnologie durchleuchtet oder es drei Tage lang da liegen lässt, wo sie erfunden worden ist, kommt im Endeffekt auf das Gleiche raus: So hoch ist die natürliche Strahlung am HEUFT-Produktionsstandort in Burgbrohl – so gering bleibt die Belastung bei der Produkt- und Verpackungsinspektion mit dem nur dort erhältlichen Röntgenverfahren. Die pro Messung maximal emittierte Dosis beträgt mit 0,1 Milliampere lediglich ein Hundertstel dessen, was herkömmliche Röntgenscanner im Schnitt so ausstrahlen.

 

Schonende und präzise Fremdkörpererkennung

Und das passiert ja insgesamt bis zu 99 Prozent seltener. Schließlich gilt: Keine Röntgenaktivität bei fehlender Stromversorgung, keine Röntgenaktivität bei Bandstopps und keine Röntgenaktivität bei Lücken im Produktionsstrom. Dank überlegener HEUFT-Verfahren zur millimetergenauen Produktverfolgung wird der radiometrische Impuls wirklich nur dann ganz kurz ausgelöst, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Bei einfach unglaublich niedriger Strahlung generiert das pulsierende Herz von Röntgensystemen der neuen HEUFT eXaminer II-Reihe eine nie dagewesene Erkennungsgenauigkeit: Fremdkörper wie winzige Glassplitter und Metallteilchen, die mit bloßem Auge überhaupt nicht zu sehen sind, nimmt die einzigartige Technologie herausragend besser und schonender wahr als herkömmliche Röntgenscanner. Wer in sie investiert, liegt am Puls der Zeit – und am Puls der Präzision!