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Ungetrübter Champagner-Genuss!

Leistungsstarke Inspektionslösungen von HEUFT sichern nicht nur die Qualität und Integrität von Champagnerflaschen, sondern auch die Klarheit ihres edlen Inhalts.

Zurzeit ist sie im Nordosten Frankreich wieder in vollem Gange: Die „méthode champenoise“ der Zweitgärung, die dort Jahr für Jahr zwischen März und Mai stattfindet. Schon bald können Freunde des festlichsten aller Getränke also endlich wieder die Korken knallen lassen und mit neuem Champagner auf das dann hoffentlich schon eingetretene Ende der Pandemie anstoßen.

Damit der Genuss auch in Sachen Verpackungs- und Produktqualität ungetrübt bleibt, hat HEUFT innovative Inspektionslösungen bei einem bedeutenden Produzenten installiert – eine zur Mündungsinspektion der befüllten Champagnerflaschen gleich nach dem „Degorgieren“ und eine nach der finalen Verkorkung zur Trübheitserkennung und Rundum-Verschlussinspektion. Denn beim auch als „méthode traditionelle“ bekannten Herstellungsverfahren, das Champagner erst zu Champagner macht, findet die zweite Gärung in der Flasche statt. Dabei übriggebliebene Resthefe setzt sich bei der anschließenden „Remuage“, dem typischen Rütteln, in ihrem Hals, direkt unter der zunächst mit einem einfachen Kronkorken verschlossenen Mündung ab. Und die kann während des sogenannten „Dégorgements“ Schaden erleiden, wenn das Hefedepot zu einem Pfropfen gefriert und bei der Öffnung des Kronkorkens aus der Flasche hinausschießt.

Mündungscrack- und Trübheitserkennung

Vor allem Ausbrüche an der Mündungsdichtfläche, die die Integrität des Behälters und die Sicherheit des enthaltenen Produkts massiv beeinträchtigen, können dabei entstehen. Die identifiziert das bewährte Modul zur Farbmündungsinspektion, das nicht, wie gewohnt, an einen HEUFT InLine II-Leerflascheninspektor, sondern an ein HEUFT SPECTRUM II VX-Füllmanagementsystem angebunden ist. Zusätzlich lassen sich damit sogar kleinste Defekte im Inneren und beschädigte Tragringe unterhalb der Mündung sicher erkennen.

Nach dem endgültigen Verkorken deckt eine raffinierte Kombination aus HEUFT FinalView II CAP- und HEUFT floater-Optik Abweichungen der Champagnerfarbe und sogar unerwünschte Produkteintrübungen auf. Letztere können zum Beispiel entstehen, wenn beim „Degorgement“ die Hefe nicht rückstandslos aus der Flasche entfernt worden ist. Um sie sicher zu erkennen, hat man einfach einen abwechselnd transparent und schwarz gestreiften Hintergrund hinter den zu untersuchenden Flaschen platziert. Bei der farbkamerabasierten Seitenwandinspektion verschwimmen diese Streifen dann auf dem Erkennungsbild, wenn der enthaltene Champagner nicht so klar und rein ist wie er sein sollte.

Lückenlose Korken-, Kapsel- und Agraffeninspektion

Zusätzlich überprüft diese optische Rundum-Inspektion des Flaschenoberteils die Integrität und Sicherheit sämtlicher Verschlusselemente, bevor das Vollgut nochmals für ein paar Monate zur Reifung im Keller eingelagert wird. Zu hoch oder zu tief sitzende bzw. zerbrochene Korken werden dabei genauso zuverlässig erkannt wie defekte bzw. falsch positionierte Kapseln und Bügel sowie fehlgebördelte, verformte oder unvollständige Agraffen-Drahtgeflechte, die schlimmstenfalls die Korken vorzeitig knallen lassen. Das soll ja schließlich erst kurz vor dem Anstoßen beim Endkonsumenten passieren und nicht schon bei der Lagerung, auf dem Transportweg oder in den Handelsregalen.

Zusammen mit leistungsstarken HEUFT-Systemen zur All-Surface-Leerflascheninspektion und zuverlässigen Glas-in-Glas-Erkennung in Vollgut ist ein ungetrübter Genuss des festlichsten aller Getränke damit nachhaltig sichergestellt.