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„Besser geht‘s nicht!“

Nicht nur für das besonders erfolgreiche Mooser Liesl setzt Arcobräu auf neue HEUFT-Systeme zur lückenlosen Rundum-Inspektion leerer und sorgfältigen Etikettierung voller Bierflaschen.

 

In ganz kurzer Zeit hat es das Mooser Liesl weit nach oben geschafft. Nur drei Jahre nach seinem Comeback im Jahre 2015 ist das traditionsreiche Bayerisch Helle zum Getränk des Jahres in der Kategorie Deutsches Bier gewählt worden – und erreichte mit einem Ausstoß von 88.000 Hektolitern bereits Platz zehn der absatzstärksten Marken Deutschlands. Damit das mit speziellen Malzsorten und Naturhopfen gebraute Original aus dem niederbayerischen Moos nicht nur wie in alten Zeiten von der feschen Liesl in Kannen ausgeschenkt wird, sondern auch daheim aus makellosen Glasflaschen genossen werden kann, hat die Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH & Co. KG damit begonnen, neues QS-Equipment zur fehlerfreien Abfüllung dieser und zahlreicher weiterer Bierspezialitäten zu installieren. Seit über einem Jahr übernimmt ein HEUFT-System der neuen Generation die lückenlose Leerflascheninspektion und schon bald folgt eine Etikettiermaschine auf dem neuesten Stand der Technik.

 

Höchsten Wert legt man bei Arcobräu einerseits auf die Sicherheit der braunen 0,5-Liter-Euro- und -NRW- wie auch der braunen, grünen und weißen 0,33-Liter-Euro- und Ale-Gebinde, die dort befüllt werden. Deshalb deckt die Leerflascheninspektion mit dem kompakten, neuen HEUFT InLine II IR sämtliche Oberflächen jeder einzelnen Primärverpackung komplett ab, um unter vielem anderen Fremdkörper am Boden, Risse in ihrer Wand oder auch scharfkantige Mündungsausbrüche sicher zu identifizieren. Zum anderen zählt vor allem für das Spitzenprodukt der mit einem jährlichen Gesamtausstoß von gut 160.000 Hektolitern schon recht großen niederbayerischen Privatbrauerei ein makelloses Erscheinungsbild, wie der für die gesamte Technik zuständige Braumeister Günther Breitenfellner verrät: „Wir wollen bei Mooser Liesl 0,5 und 0,33 gar keine Scuffingringe. Da haben wir den Inspektor sehr streng eingestellt. Und bei der NRW dulden wir nur einen leichten Scuffingring.“

 

Sichere Scuffing-Erkennung mit individuell regelbarer Toleranz

Echt gut also, dass die doppelte optische Seitenwandinspektion selbst feinsten Abrieb zuverlässig erkennt und sich die Toleranz der lernfähigen HEUFT reflexx²-Bildverarbeitung so individuell regeln lässt, dass sie diesen besonderen Arcobräu-Qualitätsansprüchen vollauf gerecht wird. Eine vorgeschaltete Einlaufkontrolle stellt sicher, dass sortenfremdes und anderes nicht verwendbares Leergut schon vor der eigentlichen Inspektion mit dem platzsparenden HEUFT InLine II IR von der HEUFT mono-Ausleitung aus dem Verkehr gezogen wird. Das sind nicht die einzigen Gründe, warum die Brauerei den auf der hochautomatisierten HEUFT SPECTRUM II -Plattform basierenden Inspektor gewählt hat, der dort bei einer Linienleistung von bis zu 40.000 Behältern pro Stunde nicht nur verscuffte, sondern u.a. auch mit Glassplittern oder ätzender Restlauge kontaminierte bzw. beschädigte Leerflaschen zuverlässig identifiziert und schonend stehend ausleitet. „Vor allem die Standsicherheit der ausgeschleusten Flaschen hat HEUFT wunderbar hinbekommen“, lobt Braumeister Breitenfellner die dafür verantwortliche HEUFT DELTA-K. Außerdem „haben wir uns für HEUFT entschieden aufgrund der Kameratechnik, der Umstell- und Umrüstzeiten und wegen der Bändersteuerung vor und nach dem Inspektor.“

 

Gegenüber anderen Anbietern habe das mittelständische Familienunternehmen aus der Eifel in all diesen Bereichen punkten können, vor allem bei der für eine harmonische, kontinuierliche Versorgung von Inspektionsgerät und Leitmaschinen so bedeutsamen Echtzeit-Ausregelung der Transportbänder, mit der man bei Arcobräu schon fast 15 Jahre lang beste Erfahrungen macht. Seitdem haben wir „in der Flaschenfüllung auch eine Eckvereinzelung“, so Breitenfellner. Der Vollgut-Massentransport wird vom HEUFT streamer C platzsparend und berührungslos auf ein einbahniges Band umgelenkt, wo die HEUFT synchron-Bändersteuerung die Behälter schonend und behutsam zusammenführt. „Das heißt, die Flaschen werden über 90 Grad vereinzelt. Und da war HEUFT die einzige Firma – und ist es auch heute noch – die das anbietet und die das auch steuern kann.“

 

Bewährte Etikettierqualität mit modernster Technik

Damit ist sichergestellt, dass die frisch befüllten Bierflaschen gleichmäßig und lückenlos in den HEUFT TORNADO einlaufen können, der dort ebenfalls schon seit 2005 deren sorgfältige Nassleim-Etikettierung verwirklicht. Hier sei „damals die Technik, die schnelle Umrüstzeit“ ausschlaggebend für den Kauf gewesen, erinnert sich Breitenfellner. „Und vor allem auch, wie man uns als Kunde behandelt.“ Vor, während und auch nach der Installation, etwa wenn es um nachträgliche Optimierungen ging: „Da war HEUFT sowas von spitzenmäßig. Und auch von der Ersatzteilbeschaffung und vom Wartungsaufwand her war die Etikettiermaschine, die jetzt noch am Laufen ist, wunderbar.“

 

Doch allmählich ist es an der Zeit, sie durch ein System auf dem neuesten Stand zu ersetzen. Auch hier „haben wir uns für HEUFT entschieden, für den Etikettierer der neuen Generation, weil das eine gute Mischung ist aus modernster Technik, aber auch mit einer Technik, die sich die letzten Jahre bewährt hat“. Und tatsächlich: Der vielseitige HEUFT TORNADO II classic, der demnächst in die Abfüllanlage von Arcobräu eingebracht wird, kombiniert eine neue Dimension an Automatisierung, Performance und Betriebssicherheit bei der Nassleim-, Selbstklebe- oder Rundum-Etikettierung mit einer robusten klassischen Bauweise und längst bewährter Etikettierqualität. In Moos wird er mit zwei elektrisch gekoppelten Nassleim-Etikettierstationen inklusive Clean-In-Place-Funktion zur Brust, Rumpf-, Rücken- und Halsetikettierung ausgestattet sein. Neben Mooser Liesl und verschiedenen weiteren Marken von Hellem, Dunklem, Weißbier oder Pils „fahren wir auch gewisse Sorten mit Folierung, also die Flasche ist da komplett oben mit Staniol etikettiert“, erklärt Breitenfellner. „Da hat uns HEUFT eine faltenfreie, geschlossene Etikettierung versprochen. Und ich weiß: Wenn HEUFT was verspricht, dann hält er das auch.“

 

 

Schnelle Umrüstung mit audiovisueller Assistenz

Zur direkten Überprüfung der Anwesenheit aller frisch aufgebrachten Labels wird eine spezielle Sensorik direkt in den HEUFT TORNADO II classic integriert und zur Rücklesung sowie zur inhaltlichen Verifizierung von Mindesthaltbarkeitsdaten die neuentwickelte intelligente Sensorkamera. Die Aufbringung dieser Kennzeichnungen übernimmt ein direkt an den Etikettierer angebundener InkJet-Codierer, den das HEUFT-Tochterunternehmen SIMACO zusammen mit den passenden Tinten und Verbrauchsmitteln zuliefert. Sollte es doch einmal zu Fehletikettierungen oder Druckfehlern kommen, stellt eine weitere HEUFT DELTA-K im Auslauf der Maschine eine zuverlässige stehende Ausleitung der betroffenen Flaschen sicher. „Was wir bis jetzt gesehen haben, was uns vorgeführt wurde, ist auf dem neuesten Stand der Technik“, so der Braumeister. Vor allem die gute Zugänglichkeit zur einfachen Wartung und Reinigung und die nahezu vollautomatischen, audiovisuell assistierten Sorten- und Programmwechsel, die der Labeller auf HEUFT SPECTRUM II -Basis mit seiner manipulationssicheren HEUFT NaVi-Benutzerführung realisiert, wussten zu überzeugen, weil „HEUFT uns Umrüstzeiten garantiert hat, die der Konkurrent nicht halten konnte“.

 

Breitenfellner ist zuversichtlich, dass die Integration und Inbetriebnahme der neuen Etikettiermaschine wie geplant gelingen wird. Schließlich hat er diesbezüglich schon beste Erfahrungen gemacht – zuletzt bei der Installation des Leerflascheninspektors der neuen Generation. Inklusive Demontage des Vorgängergeräts eines anderen Anbieters war dafür „ein Zeitplan von einer Woche gesetzt“, erinnert er sich. „Und da hat HEUFT einen Riesensprung gemacht und war drei Tage früher fertig als versprochen.“ Entsprechend angetan ist er von der Zusammenarbeit: „Ob das jetzt mit den Monteuren, dem Projektplaner von HEUFT oder mit dem Außendienst war: Also man kann sich da als Braumeister nur alle zehn Finger abschlecken – besser und schöner und unproblematischer geht‘s fast garnicht!“ Genau so, wie sich Freunde von Spitzenbieren die Finger nicht nur nach dem Mooser Liesl von Arcobräu lecken, das sie mit Sicherheit aus makellosen, perfekt ausgestatteten Glasflaschen genießen können.